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Die Maus im All

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Vom 28. Mai bis 10. November 2014 war die Maus zusammen mit dem Astronaut Alexander Gerst im All.

Auf der ISS, der Internationalen Raumstation, hat Alexander viele spannende Experimente durchgeführt, sogar einen Weltraumspaziergang hat er gemacht.

Hier kannst du sehen, was Alexander und die Maus im All alles erlebt haben.

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Am Montag, 10. November 2014 um 04:58 Uhr, sind Alexander und die Maus mit dem Sojus-Raumschiff auf der Erde gelandet.

Alexander ist nach einigen Untersuchungen direkt nach Deutschland geflogen. Im Astronauten-Zentrum der ESA in Köln wurde er von Ärzten untersucht, um zu sehen, wie sich sein Körper wieder an die Schwerkraft gewöhnt hat. 

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Alexander Gerst und sein Kollege Reid Wiseman hatten am
7. Oktober 2014 einen Außenbordeinsatz.

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Auch wenn man umgangssprachlich von einem Weltraum-Spaziergang spricht, ist ein Außeneinsatz im All harte Arbeit. Alexander musste nämlich Teile der ISS reparieren.

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Alexander hat unter anderem eine Pumpe der ISS ausgetauscht. Die siehst du hier auf dem Bild.

Die Pumpe wog stolze 385 Kilogramm, im All konnte Alexander sie jedoch mit seinem kleinen Finger bewegen. Das liegt an der Schwerelosigkeit.

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Um die richtigen Stellen an der ISS zu erreichen, stand Alexander auf einem riesigen Roboterarm. Und um nicht wegzufliegen, wenn der Roboterarm sich bewegte, wurden seine Füße daran festgeschnallt.

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Über sechs Stunden hat der Einsatz im Weltraum gedauert. Trotzdem hatte Alexander Zeit, einige Fotos zu machen.

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Die Pumpe hat Alexander zusammen mit seinem Kollegen Reid angebracht, den du hier siehst.

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Auf der Erde platzen Seifenblasen schnell.
Aber wie ist das im All? Kann man in der Schwerelosigkeit überhaupt Seifenblasen machen?

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Malin hat euch in unserer Sachgeschichte zur Schwerelosigkeit ein selbtgebautes Modell der ISS gezeigt. Hier kannst du dir die Bastelanleitung herunterladen und deine eigene ISS basteln.

Bastelanleitung herunterladen

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Während Alexander und die Maus auf der ISS um die Erde kreisten, ging Marlin dem Geheimnis der Schwerelosigkeit auf die Spur.

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Auf der ISS gab es ein ganz großes Fenster, die Cupola. Das ist Italienisch und bedeutet "Kuppel".

Weil die ISS um die Erde kreiste, konnte Alexander immer unseren schönen Planeten - die Erde - sehen, wenn er aus dem Fenster schaute.

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Manchmal war die ISS auch auf der Nachtseite der Erde. Dann konnte Alex sogar Sonnenuntergänge sehen.

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Aus der Cupola hatte Alex auch einen guten Blick auf das Soyus-Raumschiff, mit dem er zur ISS geflogen ist. Das war nämlich außen an der ISS angedockt.

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Alexander und seine Kollegen haben es ausprobiert.

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Die Maus ist, genau wie Alexander, gut auf der ISS angekommen. Sie wohnte im Raumlabor "Columbus" und fühlte sich dort sehr wohl. Alexander arbeitete oft in dem Raumlabor.

Die Maus hat sogar einen eigenen Raumanzug bekommen, wie du siehst.

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Alexander hat euch gebeten, ihm eure Fragen zu schicken. Wir haben über 6.000 Fragen von euch aus der ganzen Welt bekommen, vielen Dank dafür!

Alexanders Antworten findest du hier auf dieser Seite.

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Für ihre Reise ins All hat die Maus einen maßgeschneiderten Weltraumanzug bekommen. Diese Spezialanfertigung kann man nicht im Handel kaufen, aber selber nähen. Susanne Wieseler aus der Redaktion der Aktuellen Stunde hat es ausprobiert und zeigt hier Schritt für Schritt wie es geht. Viel Spaß beim Nachnähen!

Hier gibt´s die Nähanleitung zum Download:
http://www.wdrmaus.de/spielen/basteln/weltraumanzug_fuer_maus.php5


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 - Eine kleine Plüschtier-Maus
 
- Weißer Stoffrest, leicht strukturiert und fest (zum Beispiel ein   altes Geschirrtuch) 
 - Transparente, halbe Plastikkugel (erhältlich in gut sortierten   Bastelgeschäften)

- Stoffschere, Maßband, Nadel, Faden, Stecknadeln

- Heißklebepistole
- Evtl. schmales, silbernes Zierband

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Zuerst wird an der Maus Maß genommen: Die Taille muss gemessen werden, ebenso die Arm- und Beinlängen und -breiten sowie die Länge des Mäusekörpers.

Mit den Maßen kannst du nun passende Stoffstücke auf das Tuch zeichnen. Du brauchst die Ärmel, die Beinstulpen und den Body für den Mauskörper. Am besten beim Zuschneiden jeweils einen Zentimeter Nahtzugabe berücksichtigen. Jetzt aus dem Stoff ausschneiden.

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Zuerst die Ärmel an den Längsseiten zusammennähen und der Maus die Armstulpen überziehen. Danach auf die gleiche Weise beide Beinstulpen zusammennähen und der Maus an den Beinen überziehen.

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Nun passt man die beiden Teile des Bodys (vorne/hinten) so an, dass dieser mit Ärmeln und Beinstulpen vernäht werden kann. Dabei darauf achten, dass die Naht der Stulpen innen liegt.

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Beim hinteren Teil des Bodys ein kleines Schlupfloch für den Mäuseschwanz mit der Schere einschneiden. Danach Schultern, Seiten und den Schritt zusammennähen.

Kleiner Tipp: Wer einen Anzug zum An- und Ausziehen nähen will, sollte auf der Rückseite Druckknöpfe einsetzen.

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Zuerst wird wieder an der Maus  Maß genommen: Für den Helm  anhand der Größe des Kopfes eine halb offene Plastikkugel auswählen. Dann ein längliches Stück Stoff als Kragen ausschneiden.

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Der Stoff wird mit Heißkleber an der Halbkugel einmal rundherum verklebt.

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Auf der Rückseite des Helmes wird der Stoff in Falten gelegt, so dass der Helm auf die Maus passt. Diese Falten werden mit Nadel und Faden fixiert.

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Wenn Du möchtest, kannst Du nun vier Stoffstücke für die Handschuhe und Schuhe ausschneiden. Dann die Stoffstücke mit einem spitzen Gegenstand, zum Beispiel der Schere, in die Ärmel und Beinstulpen schieben.

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Nun können noch silberne Zierbänder als Borte an Armen, Beinen und am Helm der Maus befestigt werden. Du kannst zum Beispiel die Deutschlandflagge und das ESA-Logo auf Etikettenpapier ausdrucken und auf Brust und Arm kleben.

Und fertig ist Deine WeltraumMaus!

(Bildrechte: WDR/ Martina Züger)

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Am Mittwoch den 28. Mai 2014, war es endlich soweit. Um genau
21:57 Uhr ging die Reise für die Maus und Alexander im
Sojus-Raumschiff los!

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Nach nur 5 Stunden und 47 Minuten Flugzeit hat das Sojus-Raumschiff an der ISS angedockt. Alexander und seine beiden Kollegen Reid und Maxim haben dann ihre Raumanzüge ausgezogen und die Luke zwischen dem Raumschiff und der ISS geöffnet. Alexander hat als erster die Raumstation betreten, wie du hier siehst.

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Die Sendung mit der Maus

Sachgeschichte vom 25. Mai 2014

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Name
Alexander Gerst

Alter
40 Jahre, geboren am 3. Mai 1976 in Künzelsau

Beruf
Astronaut, seit 6 Jahren (November 2010)

Hat studiert
Geophysik in Karlsruhe und Neuseeland

Flüge ins All
Einer. Am 28. Mai 2014 ist Alexander zur
ISS geflogen und blieb dort 6 Monate.

Hobbies
Fechten, Schwimmen, Laufen, Fallschirmspringen,
Snowboarden, Klettern und Tauchen

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Alexander Gerst war der dritte deutsche Astronaut auf der ISS. In den sechs Monaten im All hat er mehr als 120 Experimente durchgeführt. Aber auch Sport, Aufräumen und Freizeit standen auf dem Plan.

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Die ISS ist eine Raumstation, die seit mehr als
15 Jahren im All um die Erde kreist. ISS ist die Abkürzung für International Space Station. Das ist Englisch und bedeutet Internationale Raumstation.

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Die ISS ist größer als ein Fußballfeld. Weil man aber eine so große Raumstation nicht einfach von der Erde ins All fliegen kann, wurde die ISS in vielen Einzelteilen aufgebaut. Die Einzelteile nennt man auch Module. Insgesamt wurden fast 40 Einzelteile von jeweils einer eigenen Rakete ins All befördert und dann im All zusammengebaut.

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Die Astronauten auf der ISS forschen ganz viel und machen spannende Experimente. Manchmal müssen sie sogar in ihren Raumanzügen ins All, um Sachen an der ISS von außen zu reparieren.

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